

Cajar
Cajar ist unbewusst auf der Suche nach Wahrheit. Als ihm im Traum eine Fee erscheint und ihm drei Wünsche gewährt, nutzt er die Gelegenheit für das Größte: Gott zu erkennen. Hierbei begegnet er in Träumen und in seinem Inneren göttlichen und diabolischen Kräften, erlebt Himmel und Hölle, Schöpfung und Abgrund. Doch auch im realen Leben findet er Schöpfung und Abgrund. Irrsinn und Lüge neben der Wahrheit.
Tiefgründige Gespräche mit seiner Seelenpartnerin Schima führen Cajar immer näher an die Essenz des Daseins heran. Was ist Leid? Was ist Glück? Und wer bin ich? Wer ist Gott? Und was bedeutet es, Gott zu finden? Vor allem – wo?
„Cajar“ ist eine spirituelle Reise voller philosophischer Erkenntnisse – eine Einladung, die eigene Sicht auf Religion, Sinn und Wahrheit zu hinterfragen.
Das Buch ist erschienen im novum-Verlag.
Unter Cajar – novum-Verlag – finden Sie eine mehrseitige Leseprobe.
Camill Huslisti
Geboren 1958 in Freiburg, wuchs ich mit vier Geschwistern, in ländlicher Umgebung, auf. Geprägt durch ungewöhnliche spirituelle Erlebnisse und intensiver Glaubens- und Sinnsuche, führte mein Weg von esoterischen Erfahrungen und über tiefe Krisen zu dem Werk „Ein Kurs in Wundern“.
Zwei Ehen, vier Kindern und eine zehnjährige Gerichtsschlacht um meinen jüngsten Sohn, sowie Entsetzen über deutsche Familiengerichte, formten ebenso meinen Lebensweg entscheidend. Heute widme ich mich in meiner Freizeit dem Schreiben, Lesen , Zeichnen, Klavier spielen, dem Sport und dem Wandern. Meine Persönlichen Erfahrungen und von Licht und Dunkelheit, Wahrheit und Illusion fließen in meinem Debütwerk „Cajar“ ein.

Meine Motivation zum Buch
Warum schreibt jemand ein Buch? Abgesehen von Sachbüchern und Massenware – um eine bestimmte Botschaft zu hinterlassen! Eine Botschaft für die Welt und den einzelnen Menschen. Nicht mehr und nicht weniger. Warum schrieb ich CAJAR? Um eine bestimmte Botschaft zu hinterlassen. Eine Botschaft für die Welt und den einzelnen Menschen. Nicht mehr und nicht weniger.
Die Botschaft ist: Gott sagt: <Ohne mich bist du nichts, aber ohne dich ist alles nichts!>
Warum all der Irrsinn, das Leiden und unendliche Gewalt, der Hass, Kriege, die geistigen und körperlichen Vergewaltigungen …seit Anbeginn der Menschheit?! Warum? Warum verlieren wir Menschen derart den Verstand und unser Herz, dass wir sogar lebende Menschen auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Oder eine Atombombe zünden. Oder zwei! Warum?
Alexander Solschenizyn, sagte dazu: <weil die Menschen Gott vergessen haben.>
Ja, das ist der Grund, die Ursache allen Übels. Ich habe keinen Zweifel, dass jegliches seelisches Leiden, jeglicher Hass und jegliche Gewalt durch die Negierung der eigenen Quelle verursacht wird und wurde.
Dadurch steht der Mensch alleine im Universum und blickt umher – in die Weite des Universums und versteht nicht. Er stellt tausend Fragen und bekommt keine Antwort. Besser gesagt – er hört die Antwort nicht. Da er sich vom Universum getrennt hat. <von Gott.>
Wer ist Gott? Nicht der mit dem langen weißen Bart. Dieser Gott hat die Menschen in die Irre geführt. Dieser Gott ist mit Ursache von seelischem Leiden und er hat Angst vor Gott hervorgebracht. Dieser Gott war und ist ein Machtinstrument einiger Religionen. Dieser Gott ist in den Köpfen der Menschheit. Und in ihren Seelen.
Da die Menschheit Jahrtausende damit gefüttert und beeinflusst wurde.
Am offenen Grab gibt der Priester dem Toten folgende Worte mit. <Asche zu Asche und Staub zu Staub>. Ein Schlag mitten ins Gesicht. Für den Toten! Gott hat nicht Asche und Staub erschaffen. Sondern uns – nach seinem Ebenbild.
Warum weiß der Mensch das nicht? Hierbei ergeht es ihm so, wie einem Kleinkind, das seine Heimat im Alter von zwei Jahren verließ und im Erwachsenenalter sich nicht mehr an seine Heimat erinnern kann.
Manchmal, oder sehr oft, war´s mir ein Gräuel mit religiösen Menschen über Gott zu reden. Da wird eins zu eins übernommen – was so gelesen wurde. Und gelehrt wurde. Oder belehrt wurde. Mit geglaubt offenem Verstand – aber mit verschlossenem Herzen. Wie ein Leierkastenmann, der an der Straßenecke seine aufgelegte Leier herunterleiert, sagte Kierkegaard.
Gott ist die Liebe und der Mensch ist es auch! Weil wir seine Schöpfung sind!
Wenn die Menschheit das verstanden hat ist sie erlöst. Von allem Leiden.
Und befreit von aller Täuschung.
Ich selbst bin nicht erlöst. Sonst wäre ich ja im Himmel. Aber ich bin auf dem Weg dahin.
Lass dich nicht täuschen!
Lass dich nicht täuschen von manchen Kirchen über Gott. Lass dich nicht täuschen von Meinungen über Gott. Lass dich nicht täuschen von Meinungslosigkeit über Gott. Lass dich nicht täuschen von Lüge über Gott. Lass dich nicht täuschen von Geschwätz über Gott. Lass dich nicht täuschen von schönen Worten von Heilsbringern über Gott.
Glaube an nichts, egal wo du es liest oder wer es gesagt hat … außer es stimmt mit deiner eigenen Vernunft und mit deinem gesunden Menschenverstand überein.
Buddha
Wenn es einen Gott gibt, dann hat er mich erschaffen, wie er selbst ist. Das zu glauben gebietet schon die Logik. Gott will, dass ich aufrecht vor ihm stehe. Aug in Auge. Nicht gebückt und gebeugt. In Würde und Freiheit. Als Gottes Sohn. So hat er mich erschaffen.
Nicht als verbitterter Herrscher in einem winzigen Reich, der auf nichts schaut und dennoch dafür sterben würde, um es zu verteidigen. Gott will, dass die Türe hinter diesem winzigen Reich für mich geöffnet werde, damit ich über es hinaus zu dem Reich blicken möge, die Gottes Liebe widerspiegelt.
Ein Kurs in Wundern
Ohne Gott ist die Welt sinnentleert, egozentrisch, brutal, herrschsüchtig, unterwürfig, verlogen, verängstigt, manipulativ, unsicher, unglücklich …sowie die Welt immer war und auch momentan ist.
So manch einer würde dem entgegnen – ich glaube nicht an Gott und doch bin ich glücklich. Gott würde ihm entgegnen – dein Mund sagt du glaubst nicht an mich – dein Herz aber hat mich verstanden.
So manch ein Gläubiger sagt – ich glaube an Gott und verehre ihn und verachte die Gottlosen. Gott würde ihm entgegnen – dein Mund sagt du glaubst an mich – dein Herz aber hat mich nicht verstanden.
Das Einzige, das dem Leben Sinn und Zweck gibt ist Gott. Ob man Gott als Gott benennt oder als innere Wahrheit. Gott ist nur ein Wort; die äußere Schale. Das Innere jedoch ist das Leben.
Diese äußere Schale kann und wird und wurde zu jeder Zeit in der Menschheitsgeschichte missbraucht – für eigene Zwecke – für den eigenen Vorteil – für den eigenen Wahnsinn.
Was ist Wahnsinn – alles was nicht Liebe ist. Was ist sinnentleert – alles was nicht Liebe ist.
Wenn wir Menschen – von ganzem Herzen – an einen liebenden Gott glauben – dann ist die Welt liebend.
Wenn wir Menschen – von ganzem Herzen – an einen herrschsüchtigen Gott glauben – dann ist die Welt herrschsüchtig.
Wenn wir Menschen – von ganzem Herzen – an einen strafenden Gott glauben – dann ist die Welt rachsüchtig.
Wenn wir Menschen – von ganzem Herzen – nicht an Gott glauben – dann ist die Welt gottlos – mit all ihren tragischen Folgen.